Kooperation DKV und VDNR vereinbart
DKV und Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gehen wechselseitige Mitgliedschaft ein

Herford den

Der Deutsche Kork-Verband e.V., Herford, hat seine Arbeit im Bereich Technischer Kork zuletzt deutlich intensiviert. Hintergrund ist die steil steigende Nachfrage insbesondere nach Kork als Dämmstoff. Da die Interessenslage des DKV auf diesem Feld sich in vielen Punkten mit dem Fachverband „vdnr“, Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e.V. (Wuppertal), deckt, gehen beide Organisationen wechselseitige Mitgliedschaften ein und bündeln Kompetenz und Schlagkraft.

Der VDNR ist der Zusammenschluss von Unternehmen, die Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Zellulose, Jute, Hanf, Kork, Flachs, Schafwolle, Schilf, See- und Wiesengras und Stroh oder Systeme aus diesen Dämmstoffen herstellen. Der Verband ist aus dem vormaligen Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) hervorgegangen, der 2003 in München gegründet worden war.

Als technisch orientierte Organisation initiiert, fördert und begleitet der VDNR die anwendungsbezogene Forschung, beteiligt sich an nationaler und internationaler Normung, teilt Erfahrungen und Erkenntnisse durch aktive Kommunikation und unterstützt Politik, Planer, Verarbeiter und Verwender in technischen Fragen. Der Verband ist Mitglied im Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), der European Panel Federation (EPF), Natureplus und dem Informationsverein Holz.

Der Deutsche Kork-Verband e.V. wurde bereits 1985 gegründet und konzentriert sich ganz auf die Wahrnehmung und Förderung aller Belange rund um den nachwachsenden Rohstoff Kork. Neben der branchenpolitischen Interessenvertretung der Mitgliedsfirmen liegen die Schwerpunkte der Verbandstätigkeit in der Qualitätssicherung für Produkte aus Kork, in der Verbesserung der Herstellungs- und Verarbeitungsmethoden sowie in der Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten über Kork und die daraus entstehenden Endprodukte. Der DKV ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv.

Die seit längerem gute Zusammenarbeit beider Verbände schafft die Grundlage für die gegenseitige Beitritts- und Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam wollen beide Branchenorganisationen für besseres öffentliches Gehör und intensivere Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Bauwesen und verwandten Bereichen sorgen. Auch im Bereich der Normung gilt es, gleiche Anwendungs- und Wettbewerbsbedingungen für die „Nachwachsenden“ wie für tradierte synthetische Dämmstoffe zu schaffen.


Kontakt: Dr. Frank B. Müller
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